zurück zur Photographie, dieses mal digital
Lange ist es her dass ich eine Spiegelreflex in der Hand hatte. Die digitale Revolution ging zwar nicht ganz an mir vorüber, ich hab mir 1999 eine 3 MegaPixel-Kamera gekauft, dennoch fand ich nie den "drive" um mich richtig mit digitaler Photographie zu beschäftigen. Eigentlich ging es sogar in die andere Richtung, denn in 2002 hab ich mir erst mal 2 analoge Spiegelreflexkameras (SLR) besorgt. Beide von Minolta. Eine mit und eine ohne Autofokus und Programmautomatik, wobei ich die manuelle Kamera nach wie vor bevorzuge. Da der Schwarz/Weiß-Prozess sehr einfach selbst durchzuführen ist hab ich dann so gut wie nur noch S/W photographiert. Einen S/W-Film in der eine, einen Farbfilm in der anderen Kamera. Die Filme konnte ich in einem Photolabor selbst entwickeln, die Negative natürlich auch. Lang ist es her
Nach dem mir seit einigen Tagen eine 40D als Dauerleihe habe fängt bei mir der Spaß wieder an. Der Body der Kamera ist robust, aus Magnesium und liegt sehr gut in der Hand. Setzt man den zusätzlichen Batteriegriff ein hat man zusätzliche Power bei der Hand, aber auch zusätzliches Gewicht.
Ein paar Dinge die ich bemerkt habe:
- Als erstes fehlt mir das Schnittbild. An dessen Stelle sind die Sensorpunkte getreten.
- Als zweites finde ich das Objektiv relativ schwer manuell zu justieren, kann am Objektiv liegen. Gibt bestimmt speziell für Puristen entwickelte.
Am Anfang hab ich mich relativ schwer mit der Einstellung der Blende getan. Von der analogen SLR war ich die Einstellung am Blendenring gewohnt. Ok, jetzt drehen wir am Rad, Fauxpas: "Jogdial" -"Dialwheel" oder "Selectwheel". Nach dem die Automatik der Kamera einem soviel abnimmt hab ich die Automatik erst mal abgeschaltet. Allerdings nutze ich aufgrund des Objektives und der beschriebenen Schwierigkeit ab und an den Autofokus.
Wer Photos von mir sehen möchte schaut auf meine Webseite. Dort finden sich sowohl sehr alte, als auch neue Photos.


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